Ein eigenes Heimkino bauen

Ein eigenes Heimkino bauen

Was ist ein Heimkino?

Heimkino – ein Begriff den schon die meisten gehört haben. Die Vorstellung davon ist allerdings sehr unterschiedlich.

Grundsätzlich kann man zwischen Wohnzimmerkinos und dedizierten Heimkinos unterscheiden. Bei der Installation eines Heimkinos in einem Wohnzimmer, wird dieses auch nach dem Ausbau immer noch ein Wohnzimmer sein mit individuell auswählbaren Kinoelementen. Der Vorteil eines Kinos im Wohnzimmer, sind die geringeren Kosten und die bessere Raumnutzung, da kein spezieller Raum benötigt wird.

Beim Bau eines dedizierten Heimkinos, wird ein geeigneter Raum komplett in ein kleines Kino verwandelt. Hier lassen sich viele Elemente einbauen, die in einem Wohnzimmerkino häufig nicht realisiert werden können. Neben dem optischen Vorteil eines „Kinoambientes", lässt sich ein dediziertes Heimkino mit einer wirksamen Schalldämmung ausrüsten und die Raumakustik noch weiter optimieren als es mit einem Wohnzimmerheimkino der Fall wäre.

Neben diesen zwei Varianten sind auch Mischformen möglich. Partykeller, Freizeiträume und ähnliche Einrichtungen können auch eine Heimkinointegration bekommen, ohne die anderen Funktionen zu verlieren.

Was ist der erste Schritt beim Bau eines Heimkinos?

Zunächst muss man sich für einen Raum entscheiden, in dem das Kino entstehen soll. Im Anschluss sollte man sich überlegen wie das Kino aussehen sollte. Welche Wünsche und Ideen hat man? Wie hoch setzt man das Budget für dieses Projekt an?

Nachdem diese Fragen geklärt sind, geht es weiter in die nächste Phase.


Wie baue ich ein Heimkino?

Um ein Heimkino zu bauen, hat man drei Möglichkeiten:

Das Heimkino bauen lassen

Eine Möglichkeit dieses Projekt in die Tat umzusetzen, ist es ein Heimkinobau Unternehmen zu engagieren. Entscheidet man sich für diese Variante, so wird nach der Kontaktaufnahme in der Regel ein persönliches Gespräch stattfinden. Im nächsten Schritt werden Mitarbeiter des Unternehmens den Raum besichtigen, vermessen und Details und Ideen besprechen. Danach folgt ein Angebot. Nimmt man dieses Angebot an, übernimmt das Unternehmen die Planung, den Bau und die Einrichtung der Technik im Heimkino.

Die Vorteile dieser Variante sind die schnelle Bauzeit und der geringe eigene Arbeitsaufwand. Zudem erhält man eine komplette Einrichtung mit Geräten. Quasi alles aus einer Hand.

Die Nachteile sind die vergleichsweise hohen Kosten und fehlende Flexibilität. In der Regel werden Komplettpakete angeboten, bei denen man keine Eigenleistung einbringen kann, um die Kosten zu senken. Außerdem hat man oft nicht die Freiheit die Geräte über andere Anbieter zu erwerben.

Das Heimkino mit einem Planungsexperten bauen 

Eine weitere Möglichkeit um den Traum eines eigenen Kinos zu verwirklichen, bieten Heimkino Planungsexperten. Nach einem Erstgespräch übermittelt man Grundriss und Schnitt des Raums, sowie eine Liste bereits vorhandener und gewünschter Geräte. Dadurch können Diese in der Heimkino Planung berücksichtigt werden. Im Anschluss werden alle Wünsche und Vorstellungen geklärt, wie zum Beispiel Schallschutz oder Sitzanzahl. Nachdem der Planungsexperte alle wichtigen Informationen hat, wird ein individuelles Angebot erstellt.

Im ersten Schritt der Planungsphase wird ermittelt, was in dem Raum realisierbar ist und was nicht. Im Anschluss werden alle Daten, die für den Heimkinobau notwendig sind berechnet. Aus diesen Daten werden alle Pläne und Bauanleitungen erstellt. In jeder Bauanleitung sind Material- und Zuschnittslisten enthalten. Um die Materialbeschaffung muss man sich dann selbst kümmern, ebenso um den Aufbau des Kinos. Anhand der Pläne und Bauanleitungen kann man Schritt für Schritt entweder selbst das Kino bauen oder Handwerker engagieren.

Der Vorteil dieser Methode ist die große Flexibilität entscheiden zu können was man selbst bauen und was man lieber Handwerkern überlassen möchte. Zudem ist diese Variante deutlich günstiger, auch wenn man alles von Handwerkern machen lässt. Während der ganzen Heimkinobauphase hat man den Planungsexperten als Ansprechpartner. Außerdem hat man mit dieser Variante die Freiheit sich die Geräte und Technik dort zu kaufen, wo man es wünscht.

Im Vergleich zum reinen Selbstbau sind bei dieser Variante die zusätzlichen Kosten für die Planung zu berücksichtigen. Die Planung durch einen Experten garantiert jedoch ein perfektes Ergebnis und verhindert im Endeffekt einen höheren Zeit- und Arbeitsaufwand.  

Das Heimkino selber bauen

Beim Selbstbau des Heimkinos übernimmt man die Planung, den Bau und die Einrichtung. Hierfür sollte man sowohl handwerkliche Fertigkeiten, als auch Kenntnisse im Bereich Akustik und Heimkinotechnik mitbringen. Am Anfang steht hierbei meistens die Recherche rund ums Thema Heimkino.

Nach der Recherche, die viel Zeit in Anspruch nehmen kann, kommt die Phase der Planung. Hier sollte man nun wissen was man alles berechnen muss, um ein Heimkino zu bauen. Beispiele hierfür sind Sitzabstand, Position der Lautsprecher, Absorber, Beamer, Leinwand, Podesthöhe, …. Aber man sollte sich auch schon bezüglich der Technik vorher Gedanken machen, da diese auch einen Einfluss auf das ganze Kino haben. Für die Einbauten sollte man sich bemaßte Zeichnungen anfertigen.

Ist die Planung fertig, folgt der Bau der Kinoelemente. Häufig beginnt man mit dem Podest und der Baffle Wall.

Sobald der Kinoraum fertiggestellt ist, kommt der letzte Schritt: Die Inbetriebnahme. In diesem Schritt wird die akustische Abstimmung des Heimkinos vorgenommen. Für den Fall, dass man keine akustischen Fachkenntnisse besitzt, kann man hierfür einen Akustiker beauftragen.

Die Vorteile dieser Variante sind die niedrigen Kosten und die vollständige Kontrolle über jeden einzelnen Schritt. Wenn man die nötigen Fähigkeiten mitbringt, kann man auch auf diesen Weg ein professionelles Heimkino bauen.

Die Nachteile beim Selbstbau sind der vergleichsweise extrem hohe Zeit- und Arbeitsaufwand. Wenn man alles selbst macht, sollte man mit einem Zeitraum von mehreren Monaten rechnen bis das Heimkino voll einsatzfähig ist. Zudem sollte man mit Problemen und Fehlern rechnen, die während des Projekts auftreten können. In solchen Fällen hat man dann häufig keinen Ansprechpartner.


Fazit: Für welche Variante man sich entscheiden sollte, hängt von den eigenen Fachkenntnissen, handwerklichen Fertigkeiten, sowie Zeit- und Geldbudget ab.



Heimkinobau durch...

Kinobauer Kinoplaner Selbstbau
Vorteil: Kosten * **
Vorteil: Zeitaufwand ** *
Flexibilität (Eigenleistung oder Handwerker)
 
 
 
Maximale Freiheit beim Geräte- und Ausstattungskauf
 
 
 
Ansprechpartner
 
 
 
Keine Kenntnisse erforderlich: Kinoplanung
 
 
 
Keine Kenntnisse erforderlich: Raumakustik
 
 
 
Keine Kenntnisse erforderlich: Gerätetechnik
 
 
 


Was muss man nach dem Heimkinobau noch beachten?

Gleich für welche Variante man sich entscheidet, sollte man bei einem Heimkino sicherstellen, dass es entsprechend gegen Gefahren, wie zum Beispiel Hochwasser oder Einbruch versichert ist.

Ein weiterer Punkt den es besonders in Kellerräumen zu beachten gilt, ist die Luftfeuchtigkeit. Ist Diese zu hoch, kann es zu Schimmelbildung kommen. Ein Hygrometer ist zur Überwachung der Luftfeuchte hilfreich.
HDR10, HLG, 100 % Rec. 709, 2.000 ANSI Lumen, 10.000:1 Kontrast, 3D, HDMI
4K Pro-UHD 3LCD-Beamer (3.000 Lumen Weiß- und Farbhelligkeit, Kontrastverhältnis 100.000:1, integrierte 10-W-Lautsprecher, optionales WLAN, HDMI)
Alexa kompatibel, 7 HDMI Eingänge und 3 Ausgänge, 8K Video, WLAN, Musikstreaming, Dolby Atmos, AirPlay 2, HEOS Multiroom, schwarz
- unsichtbarer Aluminium-Rahmen - Expert PureWhite - 250x156cm - 16:10
- 120"- 265x149cm - hochreflektierend Gain 0,6 - 4K UHD - Active 3D
4K Blu-ray Disc, 4K VoD, DLNA, 2x HDMI, USB, silber